Responsives webdesign

Responsive Webdesign

Geschichte des responsiven Webdesigns

Responsive Webdesign ist ein Trend, der auf nachhaltige Veränderungen im Bereich des Webdesigns verweist. Der Begriff geht zurück auf den Webdesigner und Entwickler Ethan Marcotte, der den Ausdruck im Mai 2010 zum ersten Mal in einem Artikel des Magazins “A List Apart“  verwendete. Darin geht er auf responsive Architektur ein, die Räume und Flächen auf die Präsenz von Menschen reagieren lässt, etwa indem die Temperatur erhöht oder absenkt oder das Licht gedimmt wird. In Anlehnung an diese Entwicklungen beschreibt er, wie im Zeitalter immer differenzierter werdender Endgeräte ein Webdesign entwickelt werden soll, dass sich individuell der Ausgabe anpasst, anstatt diverse von einander unabhängige Lösungen zu entwickeln, die jeweils nur in einem technologischen Kontext reibungslos funktionieren.

Später griff Marcotte den Begriff erneut auf, als er seine Ideen wesentlich detaillierter und praktischer wieder aufgriff und 2011 ein Buch mit dem Titel „Responsive Webdesign“ herausbrachte.

Nur ein Jahr später, im Jahr 2012, durchbrach das Konzept in der öffentlichen Wahrnehmung die Schallmauer und wurde als wichtigster Trend für die Zukunft des Webdesigns anerkannt. Mit stetig weiter steigenden mobilen Nutzungszahlen und einer ständigen Nachfrage nach Unabhängigkeit von Betriebssystemen und Endgeräten erklärte das .net Magazin die geräteübergreifende Darstellung von Online-Inhalten unter dem Begriff „Responsive Webdesign“ als den zweitwichtigsten Trend des Jahres 2012 nach der progressiven Verbesserung. Ebenso erkannten Szene-Schwergewichte wie Mashable die Relevanz des Themas und ernannten 2013 zum “Jahr des Responsive Webdesigns”  und selbst das Wirtschaftsmagazin Forbes rät seinen Lesern, sich in Zukunft auf responsive Webdesign bei der Darstellung ihrer Unternehmen zu konzentrieren.

Mittlerweile hat sich der Begriff durchgesetzt und gilt als feststehender Ausdruck im Bereich der Mediengestaltung.

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